10/24 Die Wurstbox

Das Thema hatte ich schon einmal: Wurst und laufen. Das letzte Mal im Zusammenhang mit einem Geruchstrigger. Diese Geschichte könnte man weiterspinnen. Man stelle sich also folgende Situation vor:

Ein internationaler Top-Marathon bei Kilometer 35. Zwei verbliebene Favoriten an der Spitze des Feldes, nennen wir sie Patrick Laktat und Moses Fahrradkurier. Die Entscheidung über den Sieg wird zwischen diesen beiden fallen. Beide schwitzen, sehen schon etwas angeschlagen aus.
Was bei dem einen, sagen wir Moses, irritiert, ist die kleine, ergonomisch angepasste Box am rechten Oberarm, die ihre Funktion bis dato nicht preisgab. Nun ist es aber soweit. Moses öffnet die Box und offenbart den Zuschauern und seinem Konkurrenten den Inhalt. Ein Stück Wurst. Wohlriechend, geradezu duftend und mit eigenen Körpersalzen geschmacklich verfeinernd gewürzt. Während Moses seine Wurst verspeist und diese mit wenigen Schlucken Wasser herunterspült, wandelt sich Patricks Gesichtsausdruck, der sich von diesem Spektakel nicht abwenden kann, von ungläubig bis angeekelt. Ihm wird schlecht. Und während Moses mithilfe der neuen Wurstenergie davonstiefelt, kann Patrick wegen Übelkeit nicht folgen.
Ein gut vorbereiteter und taktisch ausgeklügelter Marathonerfolg von Moses Fahrradkurier. Wird er mit dieser Methode die World Marathon Majors gewinnen können?

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Ein Gedanke zu „10/24 Die Wurstbox

  1. Vielleicht solltest du eine solche Box entwickeln und sie dir patentieren lassen!
    Außerdem könnte man es auch `mal mit Käse versuchen……. (Oder wäre das gemein?)

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